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Software entwickeln lassen: Ablauf und Kosten, Schritt für Schritt

Wie ein Softwareprojekt Schritt für Schritt abläuft, was Sie an jedem Schritt bekommen, was wir von Ihnen brauchen und was es 2026 kostet. Aus der Delivery.

Minakshi Keshari
Minakshi Keshari
Yayımlandı
Güncellendi
Okuma10 min
Software entwickeln lassen: Ablauf und Kosten, Schritt für Schritt

In jedem Softwareprojekt laufen zwei Kalender. Unserer, mit Sprints, Staging-Ständen und Releases. Und Ihrer, mit den Entscheidungen, die nur Sie treffen können: welche Rolle was sehen darf, welches Altsystem bleibt, wer die Testdaten freigibt. Wer Software entwickeln lassen will, sieht im Angebot in der Regel nur den ersten Kalender. Ich halte den zweiten für den Kalender, an dem ein Projekt spät wird.

Ich verantworte bei CODT Technologies die Delivery, den Teil zwischen Unterschrift und Übergabe. Deshalb steht unten bei jedem Schritt auch, was wir dafür von Ihnen brauchen.

Software entwickeln lassen: die kurze Antwort

Software entwickeln lassen kostet bei CODT Technologies $30,000–55,000 für ein schlankes erstes Release, das in 8–14 Wochen steht, $55,000–110,000 für ein Produkt mit mehreren Rollen und echten Integrationen in 12–20 Wochen, und ab $120,000 für eine komplexe Plattform. Der Ablauf hat fünf Schritte: Discovery-Sprint, Fundament, Kern-Abläufe, Härten, Go-live mit 30 Tagen Gewährleistung.

Indikatives Band, kein Angebot — die fixe Zahl kommt aus einem bezahlten Discovery-Sprint und wird auf die Umsetzung angerechnet. Die Beträge stehen in US-Dollar; Schweizer und EU-Kunden erhalten ihr Angebot in Franken oder Euro aus derselben Preisliste 2026.

Softwareentwicklung: Ablauf in fünf Schritten, was Sie bekommen und was wir brauchen

Die Tabelle ist die Kurzfassung; die Anmerkungen darunter sind der Teil, über den es sich im ersten Gespräch zu reden lohnt.

SchrittWas Sie am Ende in der Hand habenWas wir dafür von Ihnen brauchen
1. Discovery-Sprint (1–2 Wochen)Schriftlicher Umfang, Architektur, kalkulierte Roadmap, «Bauen wir nicht»-Liste; daraus das FestangebotWorkshops mit den Leuten, die mit der Software arbeiten werden, nicht nur mit denen, die sie bestellen
2. FundamentAnmeldung, Rollen, Mandanten, Deployment-Pipeline, Staging-UmgebungZugänge zu den Systemen, die angebunden werden, und eine Entscheidung zum Login (eigene Nutzerverwaltung oder Ihr Firmen-Login)
3. Kern-AbläufeAlle 14 Tage eine Version auf Staging, die Ihre Leute bedienen könnenEchte Nutzer, die den Stand ausprobieren, und jemand, der innerhalb weniger Tage Ja oder Nein sagen darf
4. HärtenDer Nachweis, dass das System unter Last, bei falschen Rechten, im Fehlerfall und nach einem Restore aus dem Backup hältRealistische Datenmengen und die Antwort auf die Frage, was im schlimmsten Fall passieren darf
5. Go-live und 30 Tage GewährleistungProduktivsystem, Runbooks, Übergabe des QuellcodesEinen Termin, an dem die Leute wirklich umsteigen, und einen Plan für den Betrieb danach

Ein paar Sätze zu den Schritten, die am häufigsten falsch eingeschätzt werden.

Der Discovery-Sprint kostet $2,900–4,900 und wird vollständig auf die Umsetzung angerechnet. Am Ende liegen vier Dinge auf dem Tisch: der Umfang, schriftlich; die Architektur; eine Roadmap mit Zahlen daran; und die Liste dessen, was wir bewusst nicht bauen. Alle vier gehören Ihnen, und aus genau diesen Seiten entsteht das Festangebot. Die letzte Liste ist die Seite, die ich zuerst lesen würde. Ohne sie bleibt jede Idee, die in einem Workshop fiel und nie als «nicht drin» aufgeschrieben wurde, im Spiel. Und sie kommt mitten in der Umsetzung zurück, wenn kein Dokument mehr da ist, auf das man zeigen kann.

Das Fundament ist die Phase, in der Auftraggeber am wenigsten zu sehen bekommen. Wochen vergehen, und sichtbar ist eine Login-Maske. Darunter entstehen Rollen, Mandantentrennung und die Pipeline, über die jede spätere Version ausgeliefert wird. Deshalb zeigen wir auch in diesen Wochen alle zwei Wochen etwas, und sei es klein. Wer hier kürzt, merkt es in Schritt vier.

Die Kern-Abläufe laufen bei uns in Zwei-Wochen-Takten, und am Ende jedes Takts steht ein Stand auf Staging, mit dem Ihre eigenen Leute arbeiten können. Kein Foliensatz. Ein Statusbericht kann wochenlang bei 80 Prozent stehen. Ein Stand auf Staging hat keine Prozentzahl: Ihre Disponentin öffnet ihn, versucht darin die Arbeit von Dienstag zu erledigen, und nach zehn Minuten wissen wir, wo er noch falsch ist. Das sagt uns kein Bericht, und ein Projektleiter würde es auch nicht sehen. Angenehm ist das nicht immer, für beide Seiten. Ich zeige trotzdem lieber etwas Unfertiges als sechs Wochen lang eine Folie.

Das Härten ist der Schritt, den man am ehesten gestrichen sieht, wenn der Termin näher rückt. Ich würde hier nicht kürzen. Ein Berechtigungsfehler, durch den ein Kunde fremde Datensätze sieht, ist nach dem Go-live kein Bug mehr. Es ist ein Vorfall.

Nach dem Go-live gelten 30 Tage Gewährleistung. Danach ein Supportplan; der kleinste kostet bei uns $550 im Monat für 15 Stunden. Der jährliche Support liegt typischerweise bei 15–20% der ursprünglichen Umsetzungskosten. Egal wer für Sie baut: Verlangen Sie diese Zahl vor dem ersten Sprint, schriftlich.

Software entwickeln lassen: Kosten 2026

Zu «Software entwickeln lassen Kosten» findet man im Netz viele Stundensätze. Die Zahl, die Sie wirklich brauchen, hängt an drei Dingen: wie viele Rollen und Integrationen die Software hat, wie zuverlässig sie ab Tag eins sein muss, und ob neben dem Neubau noch ein Altsystem abgelöst wird. Unsere Bänder für 2026:

  • Schlankes MVP: 2–3 Entwickler, 8–14 Wochen, $30,000–55,000. Ein Kern-Ablauf, mit Standardbausteinen überall dort, wo Ihr Geschäft nicht davon abhängt, und früh vor echten Nutzern.
  • Standard-Produkt: 3–4 Entwickler + Delivery-Lead, 12–20 Wochen, $55,000–110,000. Mehrere Rollen, echte Integrationen, eine Admin-Oberfläche und das operative Reporting, mit dem ein Unternehmen arbeitet.
  • Komplexe Plattform: 5+ Entwickler, multidisziplinär, 20+ Wochen, $120,000–250,000+. Multi-Tenant-SaaS, Hardware oder Telefonie im Spiel, regulierte Daten, oder eine Migration parallel zum Livesystem.

Ein viertes Ding bewegt nur den Termin: wie schnell auf Ihrer Seite entschieden wird.

Wer lieber in Monaten rechnet: Ein typisches Team aus 4 Entwicklern plus einem Delivery-Lead kostet $19,000–24,000 pro Monat, ein Arbeitsmonat hat 160 Stunden mit 4 bis 6 Stunden Überschneidung mit Ihren Geschäftszeiten. Die Monatssätze pro Rolle stehen offen auf unserer Preisseite.

Indikative Bänder für 2026, kein Angebot. Was die Zahl bewegt, ist Komplexität — Integrationen, Compliance, Datenmigration und die Zuverlässigkeit, die Sie ab Tag eins brauchen. Jedes Projekt wird nach einem bezahlten Discovery-Sprint fix und schriftlich bepreist, und der Sprint wird vollständig auf die Umsetzung angerechnet.

Nicht im Preis enthalten, bei uns nicht, und wer es anderswo im Preis findet, sollte nach dem Aufschlag fragen: Cloud- und Lizenzgebühren, die AWS, Azure oder GCP Ihnen direkt berechnen oder die wir zum Selbstkostenpreis mit Beleg weiterreichen, und die Mehrwertsteuer. Wer seinen Zuschnitt selbst durchrechnen will: Unser Kostenrechner zeigt pro Baustein die Entwicklerwochen und die Rolle dahinter. Geht es um eine Web-Anwendung mit Rollen und Reporting, ist der Text zu Web-Apps die genauere Rechnung; geht es um eine App für den Store, dieser hier.

Und bevor Sie überhaupt Individualsoftware entwickeln lassen: Wenn ein Standardprodukt den grössten Teil Ihres Falls abdeckt und der Rest nicht Ihr Kerngeschäft ist, kaufen Sie es. Wann Individualsoftware die bessere Wahl ist, hat mein Kollege Anjan aufgeschrieben.

Festpreis oder nach Aufwand?

Die Frage gehört in jedes Erstgespräch. Die Antwort hängt davon ab, wie fest Ihr Umfang schon ist.

Dediziertes Team. Namentlich benannte Entwickler, exklusiv für Sie, monatlich zum Festpreis. Das Backlog gehört Ihnen, die Prioritäten setzen Sie. Passt für Roadmaps, die länger als drei Monate laufen. Kündigungsfrist 30 Tage bis vier Entwickler, 60 Tage ab fünf, keine Ausstiegsgebühr.

Time & Material. Abrechnung nach geleisteten Stunden, mit Stundennachweis zu jeder Rechnung, mindestens 40 Stunden im Monat. Sinnvoll, wenn der Umfang sich noch bewegt oder wenn Sie einen Spezialisten neben Ihrem eigenen Team brauchen.

Fester Umfang. Ein Festpreis gegen eine unterzeichnete Spezifikation, zahlbar nach Meilensteinen, kalkuliert aus denselben Sätzen plus Risikopuffer. Setzt den bezahlten Discovery-Sprint voraus.

Wenn Ihr Umfang noch nicht steht, lassen Sie sich keinen Festpreis geben. Auch nicht von uns. Ein Festpreis auf eine Anfrage-E-Mail enthält einen Puffer für alles, was der Anbieter noch nicht weiss. Und was er nicht weiss, kommt in der Umsetzung trotzdem auf den Tisch, dann als Diskussion darüber, ob es im Umfang war. Nach einem Discovery-Sprint hat diese Diskussion ein Dokument, auf das sich beide Seiten berufen können: den unterschriebenen Umfang und die «Bauen wir nicht»-Liste daneben. In allen drei Modellen gilt: Mit der Zahlung gehen Code und alle Arbeitsergebnisse vollständig an Sie über, 100% der Rechte, ohne Lizenz pro Sitzplatz.

So lief es bei Aviatize

Aviatize, ein Anbieter aus Belgien, betreibt eine Plattform für Flugschulen und Flugbetriebe. Vorher liefen dort sicherheitsrelevante Dinge auf Papier: Flugbücher, Zertifikate, Wartungstermine. Ein abgelaufenes Zertifikat konnte ein Flugzeug am Boden halten, und vor jeder Behördenprüfung baute jemand tagelang Akten von Hand nach.

Die Discovery-Phase lief dort über Wochen, an zwölf Partner-Flugschulen, bevor eine Zeile Code entstand: Die Vorgaben von EASA und FAA unterscheiden sich, und ein Betrieb, der unter beiden fliegt, musste dieselben Daten bis dahin mehrfach pflegen. Der Go-live kam dann gestaffelt, Behörde für Behörde, mit Schulung der Betreiber und Einarbeitung der Disponenten.

Heute laufen über 1'000 Flugzeuge und Crews über die Plattform. Die Vorbereitung auf eine Prüfung dauert vier Stunden statt drei Tage. Die ganze Fallstudie steht im Portfolio.

Was Sie selbst mitbringen müssen

Das ist der Teil, der in kaum einem Angebot steht. Ich würde ihn trotzdem im ersten Gespräch klären, weil er entscheidet, ob der Kalender hält.

Eine Person, die entscheiden darf. Kein Gremium, das sich alle paar Wochen trifft. Wenn wir auf Staging einen Ablauf zeigen und drei Wochen auf eine Antwort warten, verschiebt sich nicht nur dieser Ablauf.

Echte Nutzer ab Schritt drei. Die Sachbearbeiterin, der Disponent. Wer die Software später den ganzen Tag bedient, sieht in zehn Minuten, was in einer Abnahme durch die Geschäftsleitung niemandem auffällt.

Zugänge und Daten, früh. Jedes angebundene System hat eigene Zugänge, und jedes fällt irgendwann aus. Je später wir sie bekommen, desto später wissen wir, was sie wirklich können.

Und einen Plan für den Betrieb. Der Code, den wir übergeben, ist fertig; die Welt um ihn herum nicht. Eine Bibliothek bekommt einen Sicherheitspatch, ein Zahlungsanbieter stellt eine API-Version ein, ein Browser ändert eine Regel. Jemand muss das übernehmen. Ein Plan ist günstiger als ein Notfall.

Der erste Schritt

Der Einstieg kostet nichts: ein erster Workshop und eine grobe Einschätzung, in der Regel innerhalb von drei Arbeitstagen. Bevor wir über Ihr System reden, ist ein NDA unterschrieben; Auftragsverarbeitungsvertrag und Standardvertragsklauseln gehören bei uns zum Standard. Standardrollen besetzen wir innerhalb von 2–3 Wochen, Spezialisten innerhalb von 4. Wie wir Individualsoftware bauen, von der Architektur bis zur Übergabe, steht auf der Seite zur Individualsoftware-Entwicklung. Und wenn Sie noch zwischen eigenem Team, Freelancern und einem Partner abwägen: Outsourcing oder Inhouse rechnet die drei Wege nebeneinander.

Beschreiben Sie uns, welche Arbeit die Software übernehmen soll.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, Software entwickeln zu lassen?

Ein schlankes erstes Release braucht bei uns 8–14 Wochen, ein Standard-Produkt 12–20 Wochen, eine komplexe Plattform mehr als 20 Wochen. Dazu kommen 1–2 Wochen Discovery-Sprint davor und 30 Tage Gewährleistung danach. Verlängern können die Dauer vor allem zwei Dinge, die nicht bei uns liegen: Entscheidungen, die auf sich warten lassen, und Zugänge zu Altsystemen, die erst spät kommen.

Brauche ich ein Lastenheft, wenn ich Software programmieren lassen will?

Nein. Eine Seite reicht für die Anfrage: wer die Software bedienen soll, was diese Leute heute stattdessen tun, und welche Systeme angebunden werden müssen. Das Lastenheft entsteht im Discovery-Sprint, zusammen mit Architektur, Roadmap und der Liste dessen, was bewusst nicht gebaut wird. Das Dokument bleibt Ihr Eigentum, egal mit wem Sie anschliessend bauen.

Kann ich Software zum Festpreis entwickeln lassen?

Ja, nach dem Discovery-Sprint. Der Festpreis wird aus einer unterzeichneten Spezifikation kalkuliert, aus denselben Sätzen wie ein dediziertes Team plus einem Risikopuffer, und nach Meilensteinen bezahlt. Ohne Discovery ist ein Festpreis eine Schätzung mit Puffer, und den Puffer bezahlen Sie in jedem Fall mit.

Wem gehört der Quellcode nach dem Projekt?

Ihnen. Mit der Zahlung gehen Quellcode, Runbooks und die Tests aus der Entwicklung an Sie über: 100% der Rechte, ohne Lizenz pro Sitzplatz und ohne Lock-in. Ein anderes Team oder Ihr eigenes kann das System danach ohne uns weiterbetreiben. Dafür ist die Übergabe in Schritt fünf gedacht.

Was kostet die Software nach dem Launch?

Planen Sie pro Jahr 15–20% der Umsetzungskosten ein: Sicherheitsupdates, neue Bibliotheksversionen, Monitoring, kleine Anpassungen. Bei einem Build von $60,000 sind das grob $750–1,000 im Monat. Unsere Supportpläne sind fix bepreist und starten nach der Gewährleistung; die Cloud-Rechnung Ihres Anbieters kommt separat dazu, ohne Aufschlag von uns.

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